Digitales Diktat

 

Begleitung beim Aufbau einer Arztbriefsynthese

In einer Datenbank werden die Stammdaten des Patienten, die vorhandenen Dokumentationen und die standarisierten Textbausteine hinterlegt, so dass eine Briefanforderung oder z. B. bei Freitextanforderung eine Synthese des Textes erfolgt, danach eine Darstellung auf dem Bildschirm und somit die Möglichkeit besteht zur Eingabe von Freitexten.

Die Voraussetzung für die Synthese des Arztbriefes auf diese Weise ist eine einwandfreie und vollständige Dokumentation der Patientenstammdaten und der medizinischen Informationen aus den Funktionsstellen wie z. B. Labor, etc. Damit ist die Basis des Systems eine Datenbank, aus der das System die Daten dann für den Aufbau des Arztbriefes und/oder OP-Berichtes entnehmen kann. Hierbei ist es auch erforderlich, dass handschriftliche Dokumentationen absolut vermieden werden müssen.

Zu den Daten in einer Datenbank gehören auch:

· Eine Textdatei für Eingangs- und Schlussfloskeln
· Eine Patientendatei für die Stammdaten des Patienten
· Eine Arztdatei für die Empfängeradressen (regelmäßig aktualisiert)
· Eine Befunddatei für die medizinischen Informationen aus den Funktionsstellen
· Eine Diagnosedatei für die Textbausteine der verschiedenen Krankheitsbilder (Texthandbuch)
· Eine Therapiedatei für die Textbausteine der verschiedenen therapeutischen Maßnahmen
· Eine Medikationsdatei

Begleitung Einführung Spracherkennung

· Beschreiben der Prozesse und ggf. Anpassung
· Diktierschulungen der Ärzteschaft
· Editieren ggf. Korrektur der Texte durch den Schreibdienst

Begleitung Einführung digitales Diktiersystem

Der heutige Technologiestandard erfordert die Einführung eines digitalen Diktiersystems in den Krankenhäusern.

Solch ein System ermöglicht ein Einsparpotenzial von mind. 20% in Bezug auf den Wegfall von Transport- und Wegezeiten, der besseren Diktatqualität und einer guten Priorisierung.

Auch ein Schriftgutcontrolling kann automatisiert unterstützt werden. Im ärztlichen Dienst entsteht durch den Wegfall der Transporte eine Zeitersparnis von bis zu 30 Sek. pro Diktat, wenn ein Diktat pro Kassette diktiert wird. Es entsteht auch eine Einsparung durch den Wegfall der bisherigen Kassetten und Abspielgeräte sowie eine schnellere Umsetzung der Diktate durch eine bessere Sprachqualität.

Die bisher praktizierten Prozessschritte vom Diktat bis zum fertigen Dokument können dadurch schlanker und somit effizienter gestaltet werden.

Erst mit dem digitalen System ist eine automatische Überwachung der vorgegebenen Fristen für die Leitung des Schreibdienstes möglich. Zudem erfolgt eine Zuordnung des Diktates direkt zum Patienten. Die Software unterstützt alle Arbeitsschritte, wobei die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Arzt und Schreibkraft erhalten bleibt.

Der Einsatz solch einer Technologie bildet die Grundlage einer zeitnahen und effizienten Arztbriefschreibung.