Potenzial – Analyse

 

Die wachsende Belastung des Krankenhauses durch den Schriftverkehr, die Dokumentationsaufgaben der Ärzte und Schreib- und Sekretariatskräfte durch das Diktieren und das Schreiben von medizinischen Dokumenten sowie die gleichzeitig steigenden Anforderungen an die Qualität von Dokumentationen und Informationsübermittlungen sind Anfang- und Ausgangspunkt für Umstrukturierungsbestrebungen im ärztlichen Schreib- und Sekretariatsdienst.

Die Organisation des ärztlichen Schreib-, Ambulanz- und Sekretariatsdienstes kann zentral oder dezentral erfolgen, wobei auch Mischformen der gängigen Organisationsformen denkbar und umsetzbar sind.

Die Analyse des ärztlichen Schreib- und Sekretariatsdienstes soll Schwachstellen hinsichtlich seiner Organisation- und Personalstruktur sowie seiner Leistungsfähigkeit aufdecken, um so die Grundlage für die Erarbeitung von Reorganisationsmaßnahmen zu schaffen, die dazu beitragen, die in den Bereichen der Sekretariate und Schreibzimmer vorhandenen Ressourcen effektiver aber auch wirtschaftlicher zu nutzen.

Hierbei wird zunächst ein ganzheitlicher Blick auf die Tätigkeiten im ärztlichen Schreib- und Sekretariatsdienst geworfen, bevor z. B. der Prozess der Arztbriefschreibung an sich näher untersucht wird.

Um dies optimal bewerten zu können, werden folgende Kriterien zugrunde gelegt.

· Zeitnähe
· Standarisierung
· Wirtschaftlichkeit
· Auslastung der Mitarbeiter
· Qualifizierung der Mitarbeiter
· Qualität der Dokumente
· Layout der Dokumente
· Organisation
· Technologieeinsatz
· Archivierung
· Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen wie z. B. Datenschutz